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Das Freeport Fashion Outlet befindet sich in Kleinhaugsdorf an der österreichisch-tschechischen Grenze.

Freeport hat an 363 Tagen im Jahr von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

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Entdecken Sie Znaim

Die Besonderheit von Znaim ist bereits durch dessen Lage gegeben. Die Stadt erhebt sich auf einem riesigen Fels oberhalb der Thaya (tschechisch Dyje), wo die letzten Ausläufer der Böhmisch-Mährischen Höhe allmählich in ebenes Flachland der Thaya-Schwarza-Talsenke übergehen.

Sehr empfehlenswert ist es, Znaim historisch zu erkunden. Im Laufe der Zeit wurde die Stadt mehrmals von tschechischen und mährischen Königen und Markgrafen eingenommen. Seit dem Anfang des 11. Jahrhunderts gewann sie aufgrund der Nähe zur österreichischen Grenze und dem von Prag nach Wien führenden Handelsweg zunehmend an Bedeutung. Berühmte Architekten und Bauherren haben ihren Beitrag zur Entstehung zahlreicher Baudenkmäler geleistet: Das Burgareal mit dem Barockschloss und dem Kulturdenkmal Rotunde der Heiligen Jungfrau Maria und der Heiligen Katherina (auch Heidentempel genannt), die monumentale gotische St. Nikolaus-Kirche und viele andere mittelalterliche Kirchen und Klöster, wie zum Beispiel der prächtige Gebäudekomplex der Prämonstratenser Abtei in Louka, gibt es bei einer Erkundungstour zu bewundern.

Nur in wenigen Städten Tschechiens sind so viele Renaissance-Bürgerhäuser erhalten geblieben wie in Znaim. Oberhalb der Häuser erhebt sich der hohe Rathausturm, das Wahrzeichen der Stadt. Sonnige Arkadenhöfe bieten den Touristen Rastmöglichkeiten, ein geheimnisvolles mittelalterliches Labyrinth lockt die Besucher zu abenteuerlichen unterirdischen Expeditionen und zahlreiche Weinkeller laden Genießer zur Verkostung verschiedener mährischer Weinsorten ein. Die Region Znaim ist eines der berühmtesten Weingebiete Tschechiens. Für diejenigen, die Erholung im Grünen bevorzugen, gibt es dicht bewaldete Parkanlagen. In dem nahegelegenen Nationalpark Thayatal können inmitten der unberührten Natur Spaziergänge und Ausflüge unternommen werden.

DIE ÄLTESTE GEMÄLDEGALERIE TSCHECHIENS
Die älteste Gemäldegalerie Tschechiens ist das wertvollste Kulturdenkmal in Znaim. Obwohl das Geheimnis der Entstehung der Rotunde noch nicht geklärt ist, soll nach den neuesten Forschungen der fürstliche Tempel in den 80er Jahren des 11. Jahrhunderts erbaut worden sein, als der Kurfürst Konrad I. Otto (*1035 - †1092) in Znaim eine neue Burg für Přemysliden gründete. Das ursprüngliche Verwaltungszentrum befand sich damals auf dem Pöltenberg (tschechisch Hradiště). Die monumentale romanische Rotunde erhebt sich auf dem höchsten Felsen direkt vor dem Zugang zur Přemysliden-Burg. Aus architektonischer Sicht handelt es sich dabei um einen im romanischen Stil erbauten Sakralbau. Das Besondere an dieser Rotunde ist das Innere. Die einzigartige Komposition der Wandmalerei, die sich von der zeitgenössischen byzantinischen Kunst inspirieren ließ, verweist auf die ehrgeizigen Ambitionen der Znaimer Přemysliden. Diese wollten ihren monarchischen Anspruch auf die Herrschaft über Böhmen eindrucksvoll zum Ausdruck bringen. Der Bilderzyklus stellt außer den biblischen Motiven eine seltsame Galerie von Přemysliden - böhmischer Herrscher des 11. und 12. Jahrhunderts - dar. Darunter nimmt Vratislav, der erste böhmische König und ältere Bruder von Konrad I. Otto, den führenden Platz ein.

UNTERGRUND ALS ERLÖSUNG ODER TOD
Das geräumige, teilweise sogar dreistöckige, verschlungene Wegesystem von unterirdischen Gängen und Sälen entstand im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts. Durch eine Verbindung von Kellern der damaligen Bürgerhäuser und Paläste sollten die Stadtbewohner in den kriegerischen Zeiten geschützt und nach der Stadteroberung vor Raub und Plünderei der Feinde verschont werden. Das Labyrinth war durch unterirdische Gänge mit der nahen Umgebung verbunden, was vermutlich während Stadtbelagerungen die Versorgung der Stadt mit Lebensmitteln und Wasser ermöglichte. Der unterirdische Irrgarten konnte auch für längere Zeit als Zufluchtsort dienen - die Räume wurden mit vielen Entlüftungsschächten, einer Feuerstelle und Kaminen ausgestattet, die mit den Schornsteinen der Bürgerhäuser verbunden waren. Es gab dort einige Brunnen und eine Abwasserableitung. Die Gänge unterhalb vom Znaim erbauten Südmährische und Kuttenberger Bergleute. Das Baumaterial, das beim Aufbau des Labyrinthes gewonnen wurde, fand Verwendung für die Verbesserung der Stadtmauer. Sollten Feinde ins Labyrinth eindringen, wurde dieses für sie zur Todesfalle.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.znojmocity.cz/de/poznejteznojmo.asp